Das Programm „Kirchen helfen Kirchen verfügt über einen Kleinprojektefonds, mit dem kleinere Projekte und Initiativen gefördert werden. Die Obergrenze für Förderungen aus dem Kleinprojektefonds beträgt 7.500 Euro. Die Anträge sollten dabei von den Partnerkirchen oder -organisationen selbst eingereicht werden.
Mit dem Kleinprojektefonds stärkt „Kirchen helfen Kirchen“ Kirchen und kirchliche Einrichtungen insbesondere in Europa in ihrer theologischen, diakonischen und ökumenischen Arbeit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Unterstützung von Partnerkirchen mit reformierter und unierter Prägung.
Ein Förderungsantrag muss die geplanten Maßnahmen skizzieren und Angaben zu Projektlaufzeit und Höhe des beantragten Betrags beinhalten. Zu einem Projektantrag gehört die Beschreibung des konkreten Problems, der geplanten Aktivitäten und der erhofften Ergebnisse. Zu förderungswürdigen Projekten zählen zum Beispiel:
Die Projekte sollen in sich abgeschlossen sein und dabei nicht länger als ein Jahr dauern.
Eine nachträgliche Finanzierung bereits an- oder abgelaufener Projekte ist nicht möglich. Für bewilligte Projekte hat spätestens drei Monate nach Ablauf des Projektes eine Berichterstattung zu erfolgen. Sie muss Angaben zum Verlauf des Projektes sowie zu den Finanzen enthalten. Die Berichterstattung kann formlos erfolgen.
Kleine Projekte mit großer Wirkung
Aus dem Kleinprojektefonds konnten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der Reformierten Kirche in Rumänien für ihre Aufgaben in der Gemeinde fortgebildet werden. In der Region Samara setzte sich eine lutherische Kirchengemeinde im Rahmen eines Kleinprojektes für Waisen ein, die mit dem HI-Virus infiziert sind. Und Pfarrerinnen und Pfarrer der Reformierten Kirche in der Slowakei lernten diakonische Arbeit in Deutschland in direkter Anschauung kennen, um nun ähnliches in ihrer Heimatkirche umzusetzen.
Der Kleinprojektefonds ermöglicht, dass unsere kirchlichen Partner in vielen kleinen Orten viele kleine Schritte gehen – und ermuntert sie gleichzeitig zu verstärktem gesellschaftlichem und ökumenischem Engagement in ihrer Heimat.