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`Kirchen helfen Kirchen´ Initiative: Geflüchtete in Europa- Sensibilisierung und Teilhabe

Die Zahl Geflüchteter, die nach einer Überfahrt durch das Mittelmeer oder Reise entlang der sogenannten Balkanroute, in den Ländern der Europäischen Union Asyl beantragten, stieg im Jahr 2015 deutlich an.
Kirchen und glaubensgestützte Organisationen waren dabei von Anfang an wichtige Akteure in der humanitären Ersthilfe. Zudem unterstützen sie den Integrationsprozess und die aktive Teilhabe der neu ankommenden Menschen in den verschiedenen europäischen Gesellschaften und lokalen Gemeinden.

In Anerkennung dieser wichtigen Rolle legt Kirchen helfen Kirchen künftig einen Schwerpunkt auf die Förderung von Kirchen und glaubensgestützten Organisationen in ihrer Arbeit mit Geflüchteten und anderen MigrantInnen in Europa. Die Initiative Geflüchtete in Europa – Sensibilisierung und Teilhabe ermöglicht lokalen Partnern finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Vorhaben zur Verbesserung der Situation von Geflüchteten und anderen MigrantInnen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.
Förderungswürdige Projekte können folgende Maßnahmen umfassen
• Unterstützung von Geflüchteten und anderen MigrantInnen durch die Organisation von Sprachkursen, Weiterbildungsmaßnahmen, Unterkünften oder Sozial- und Rechtsberatung
• Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe durch die Organisation kultureller, sozialer und sportlicher Veranstaltungen, die Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammenbringen
• Förderung des Dialoges zwischen Kirchenmitgliedern und Neuankommenden, ChristInnen und MuslimInnen, sowie Christen mit und ohne Fluchterfahrung durch die Veranstaltung gemeinsamer Begegnungen, Exkursionen und Andachten
• Maßnahmen zur Sensibilisierung für die aktuelle Situation Geflüchteter und anderer MigrantInnen zum Entgegenwirken von Vorurteilen und Diskriminierungen
• Förderung eines offenen Dialogs über das Thema Migration in Kirche und Gesellschaft durch die Organisation von Konferenzen und Diskussionsrunden
• Eintreten für die Rechte von Geflüchteten und anderen MigrantInnen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene
• Organisationsentwicklung und Stärkung institutioneller Kapazitäten
• Ausstattung und Sachmittel für themenbezogene Aktivitäten
Soziale Projekte, die sich an Menschen richten, die von der Wirtschaftskrise in Griechenland und anderen Ländern betroffen sind, die hohe Zahlen von Geflüchteten aufnehmen, können ebenfalls für eine Förderung berücksichtigt werden.
Während sich die geplanten Vorhaben in einem gelebten christlichen Glauben begründen, sollten sie nicht die Konversion von Menschen anderen Glaubens zum Ziel haben, sondern vielmehr einen interreligiösen Dialog fördern, der auf gegenseitiger Anerkennung und Respekt füreinander basiert.
Es können insbesondere Vorhaben in den folgenden Ländern gefördert werden: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, EJR Mazedonien, Estland, Griechenland, Italien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Moldawien, Montenegro, , Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Ukraine und Weißrussland

Bitte nehmen Sie vor Antragstellung Kontakt mit uns auf. Ihre Ansprechpartnerin:

Sabine Schwirner
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Referat Ökumenische Partnerschaft, zwischenkirchliche Hilfe und Europa, Programm Kirchen helfen Kirchen
Caroline-Michaelis-Str. 1; 10115 Berlin
E-Mail: sabine.schwirner@brot-fuer-die-welt.de
Tel: +49 30 65211 1606

Geflüchtete in Europa
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