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Jugendliche Gemeindemitglieder aus Syrien bereiten sich in Seminaren auf die kirchliche Arbeit mit Kindern vor

Jugendliche Gemeindemitglieder aus Syrien bereiten sich in Seminaren auf die kirchliche Arbeit mit Kindern vor

Von dem Sonntagsschulangebot profitieren in Syrien inzwischen über 1700 Kinder in 14 evangelischen Gemeinden

Von dem Sonntagsschulangebot profitieren in Syrien inzwischen über 1700 Kinder in 14 evangelischen Gemeinden

Die Menschen in Syrien und dem Irak leben seit vielen Jahren in Bürgerkrieg und Ausnahmezustand. Ein Leben in Würde und Frieden ist kaum mehr möglich. Soziale und familiäre Strukturen sind vielfach zerbrochen. Millionen sind geflüchtet. Das betrifft auch die christlichen Minderheiten in den Ländern. Immer mehr Christinnen und Christen sehen keine Perspektive mehr für sich in der Region und gerade junge Menschen machen sich auf, in anderen Teilen der Welt ein besseres Leben zu suchen.

Inmitten der Krise bietet die Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen im Nahen Osten (Fellowship of Middle East Evangelical Churches, FMEEC) jungen Christinnen und Christen einen Raum der Normalität. Ca. 40 Jugendliche pro Jahr aus verschiedenen evangelischen Kirchen im Irak und in Syrien lernen in Seminaren die kirchliche Arbeit mit Kindern kennen und Kindergottesdienste zu leiten. Die 11-tägigen Seminare finden im Libanon statt, wo sich die Jugendlichen über ihre Erfahrungen austauschen und lernen können, wie eine lebendige Gemeinde aufgebaut werden kann. Sie erfahren in den Seminaren ein Stück kirchliches Leben, fernab der sonst stets präsenten Konflikte.

Die erlernten Kenntnisse wenden sie in ihrer Heimat an und tragen dort zum Aufbau des Gemeindelebens bei. Ihre Heimatgemeinden – unter anderem in Damaskus, Aleppo und Homs – erhalten dabei die nötige Ausstattung für Kinder- und Jugendarbeit, z.B. Stühle, Tische, Sitzkissen, Tafeln, Laptops und Projektoren. Dank des Engagements der Jugendlichen, der von ihnen geleiteten Kindergottesdienste und anderer Maßnahmen für Kinder in den Gemeinden, haben Kinder in Syrien und im Irak Räume der eigenen Entfaltung und des gemeinsam gelebten Glaubens.

Besonders wichtig ist allerdings die Wertschätzung, die die Jugendlichen durch die Übernahme von Aufgaben in ihren Heimatgemeinden erfahren, so Rosangela Jarjour, die Projektverantwortliche. „Die von der Kriegssituation stark belasteten Jugendlichen haben in unseren Seminaren einen freien und sicheren Raum des gegenseitigen Austauschs. Viel wichtiger ist aber, dass sie erkennen, dass sie sich in ihren Heimatgemeinden einbringen können und dort gebraucht werden. Sie sind die zukünftigen Träger des christlichen Lebens im Nahen Ostens!“

Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie zur Schaffung von Perspektiven für junge Christinnen und Christen bei, die aktiv den Aufbau des Gemeindelebens in den evangelischen Kirchen im Nahen Osten mitgestalten.

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