Rumänien

Kirchen in Rumänien – gemeinsam aktiv für die Integration von Geflüchteten

Seit dem Beginn des Großen Krieges in der Ukraine ist eine große Zahl von Frauen und Kindern nach Rumänien geflohen. Die Kirchen in diesem Land, die in dem Zusammenschluß AIDRom (Ecumencial Association Of Churches in Romania) ihre gemeinsame diakonische Arbeit organisieren, wurden sofort aktiv und engagierten sich sowohl in der humanitären Hilfe als auch in der längerfristigen Arbeit für Integration.

Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaustufen, psychosoziale Beratung und Begleitung sowie intensive Hilfestellung bei der Arbeitsplatzsuche sind inzwischen die drei wichtigsten Säulen in der Flüchtlingsarbeit von AIDRom. Dieses diakonische Engagement wird weiterhin dringend benötigt - vor allem auch deshalb, weil sich der rumänische Staat nach anfänglichen Hilfen inzwischen weitgehend aus der Unterstützung der ukrainischen Geflüchteten zurückgezogen hat.

AIDRom ist mit seiner Netzwerkstruktur in allen Landesteilen präsent und hat in den vergangenen Jahren schon viel zur Integration von Ukrainerinnen und ihren Kinder in beruflichen und schulischen Strukturen in Rumänien beigetragen. Die Sprachkurse werden weiterhin stark nachgefragt, da sich die ukrainische und die rumänische Sprache stark voneinander unterscheiden. Ebenso wird psychologische Unterstützung benötigt, weil auseinandergerissene und entwurzelte Familien vielfältig belastet sind.

AIDRom engagiert sich außerdem im langfristen Brückenbau zwischen Menschen aus der Ukraine und der ortsansässigen rumänischen Bevölkerung. Es bedarf vielfältiger Begegnungsmöglichkeiten, um die Grundlagen für ein gutes Zusammenleben zu legen. Kirchengemeinden sind hierfür gute Ansprechpartner und stellen sowohl Personal als auch Räume zur Verfügung. Mehr zur Arbeit des KhK-Partners AIDRom findet sich unter https://www.aidrom.ro/en/help-ucraina-2/

 

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