Der Teddy ist im Kinderhopsiz genauso zuhause wie der Beatmungsschlauch.
Rumänien

CWOLFF: Das Kinderhospiz in Sibiu/Rumänien – ein Ort des Lebens bis zum Schluss

Ein Verein der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien betreibt in Sibiu ein Haus, in dem seit 2006 unheilbar kranke, meist alte Menschen und seit 2016 auch schwerstkranke Kinder auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens begleitet werden. Als anerkanntes Zentrum für Palliativpflege wird das Haus in der Region hoch geschätzt und entlastet und unterstützt Familienangehörige durch professionelle Pflege und Begleitung.

Das Kinderhospiz ist ein Pilotprojekt in Rumänien , da es die einzige stationäre Einrichtung im Land ist, wo Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten im 24-Stunden-Betrieb das ganze Jahr über betreut werden können. Vom Hospiz aus wird auch ein Netzwerk an Pflegediensten in der Region organisiert und unterhalten, um vielen weiteren Menschen ein würdevolles Sterben im eigenen Zuhause zu ermöglichen.

Die Pflegedienste engagieren sich auch in der Ausbildung der Angehörigen und arbeiten sie in grundlegende Pflegetechniken ein. Ein Handbuch mit den wichtigsten Informationen und Hinweisen wurde hierzu erarbeitet. Die Mitarbeitenden werden umfassend aus- und weitergebildet. Neben den hohen Pflegestandards gehören auch Supervision und seelsorgerliche Kommunikation in der Sterbebegleitung mit ins Ausbildungsprogramm.

Das Haus ist ein Ort, in dem das Sterben als eine Zeit des Lebens gestaltet und möglichst schmerzfrei und würdevoll begleitet wird. Es ist vernetzt mit der Stadtöffentlichkeit und tritt bei Veranstaltungen im Kirchenjahr und bei Festen sowie über Printmedien und soziale Medien regelmäßig in Erscheinung, um das wichtige Anliegen einer guten Palliativpflege verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken.

Spendenkonto

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Bank für Kirche und Diakonie
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