Begleitung beim Arztbesuch ist für viele Menschen ohne festes Zuhause eine dringend benötigte Unterstützung.
Hoffnungsort für wohnsitzlose Menschen mitten im Krieg: Das House of Mercy in Kyiv
Die Zahl der Menschen in der Ukraine, die ihr Leben nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können, steigt mit jedem Kriegstag weiter an. Damit werden die Ressourcen noch knapper für diejenigen, die schon vor dem Großen Angriffskrieg auf Unterstützung angewiesen waren. Sie alle – langjährige wie neue Hilfesuchende, wohnsitzlose Menschen mit und ohne Behinderungen und Binnenvertriebene ohne soziales Netz, finden im House of Mercy eine Anlaufstelle und einen Hoffnungsort. Diese christliche Initiative hält mitten in Kyiv ihre Türen offen: Hier arbeiten das kleine Kern-Team und über 100 freiwillig Engagierte daran, trotz Bombenalarm und täglicher Bedrohung Menschen umfassend zu helfen, die ansonsten durch das soziale Netz fallen würden.
40 Personen finden Aufnahme und Unterkunft im House of Mercy. Mehr als 300 weitere Personen erfahren Hilfe durch Versorgung, Beratung und Begleitung bei Integrationsmaßnahmen. Neben Basis-Dienstleistungen und körpernahen Hilfen ist an Möglichkeiten zum Kreativsein und an Angebote für Gemeinschaftserfahrungen gedacht: Weben und Kerzenziehen sind ebenso im Programm wie Einladungen zum Singen, zur Bibelarbeit und zu gemeinsamen Picknicks. Kirchen helfen Kirchen fördert diese Arbeit, die genau denen zugute kommt, die in der Situation des Krieges vollends aus dem Blick zu geraten drohen.
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Bank für Kirche und Diakonie
Verwendung: "KhK-HOM"
